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Vollzugsgestaltung in der JVA Hohenleuben

Arbeit, Arbeitstherapie, Qualifizierung, Sucht- und Schuldnerberatung, Freizeit, familienorientierter Vollzug, restorative justice uvm.

  • Arbeit

    Arbeit zählt zu den wichtigsten vollzuglichen Behandlungsmaßnahmen für die Erreichung des Vollzugszeieles, der Resozialisierung. Der Thüringer Justizvollzug ist daher bestrebt, immer ausreichend und bedarfsgerecht Arbeitsplätze für die Inhaftierten bereitzuhalten. Dazu zählt auch die gemeinnützige Arbeit zur Ableistung von Geldstrafen bzw. Ersatzfreiheitsstrafen.

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  • Arbeitstherapie / Arbeitstraining

    Mit Hilfe von Arbeitstherapie werden Eigenschaften wie Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen und Konzentrationsfähigkeit eingeübt, um stufenweise an die Grundanforderungen des Arbeitslebens heranzuführen. Im Arbeitstraining werden Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, die eine Eingliederung in das leistungsorientierte Arbeitsleben fördern.

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  • Schuldnerberatung

    Gemäß § 15 des Thüringer Justizvollzugsgesetzbuches wird durch eine externe Beratungsstelle ein Beratungsangebot für ver- und überschuldete Gefangene mit dem  angeboten, die finanzielle Situation zu ordnen und zu bearbeiten sowie um den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu üben und so künftiger Verschuldung vorzubeugen.

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  • Übergangsmanagement

    Ohne ein professionelles Übergangsmanagement steigt das Risiko, im Vollzug erzielte Behandlungserfolge zu gefährden. Entlassungsvorbereitung bzw. Übergangsmanagement richten sich daher besonders auf geeigneten Wohnraum, Arbeit, finanzielle Sicherung, sozialen Empfangsraum und Überleitung in externe Behandlungs- und Beratungsangebote.

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  • Suchtbehandlung

    Die überwiegende Mehrheit der Inhaftierten hat eine Suchtproblematik. Das Suchtbehandlungskonzept der Anstalt sieht hierfür verschiedene Angebote vor, Suchtprobleme zu erkennen und möglichst zu bewältigen.

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  • deliktspezifische Behandlung

    Die Inhaftierten sollen sich im Vollzug mit ihren Straftaten und deren Folgen, insbesondere für die Opfer, auseinandersetzen. Hierfür werden insbesondere Behandlungsangebote für Gewalt- und Sexualstraftäter angeboten.

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  • berufliche Qualifizierung

    In der JVA können in folgenden Berufsfeldern Qualifikationen erworben werden: Bau, Maler, Ernährung. Der modulare Aufbau der beruflichen Qualifizierung ermöglicht zudem eine Fortsetzung nach der Entlassung und die Anerkennung bereits erworbener Abschlüsse. Für Hochschulberechtigte besteht auch die Möglichkeit zu studieren.

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  • Freizeitangebote

    Freizeitmaßnahmen gehören im Vollzug zum einen zum Behandlungsspektrum, zum anderen dienen sie der leistungslosen Entspannung. Im Fokus stehen bei den Angeboten Sport, Kunst und Kultur, Musik und Entspannungstechniken.

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  • Gesundheitsfürsorge

    Gefangene haben Anspruch auf wirtschaftliche, ausreichende, notwendige und zweckmäßige medizinische Leistungen nach dem Standard der gesetzlichen Krankenkassen. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Früherkennung von Krankheiten und die Versorgung mit Hilfsmitteln. Eine Kostenbeteiligung ist ebenfalls vorgesehen.

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  • schulische Bildung

    Es besteht die Möglichkeit folgende schulische Abschlüsse zu erwerben: Hauptschule, mittlere Reife und Abitur. Darüber hinaus werden Deutsch- und Integrationskurse angeboten.

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  • opferorientierter Vollzug

    Wenn wir verletzt werden, hoffen wir, dass der Täter den Schmerz anerkennt, den er uns zugefügt hat, seine Verantwortung und seine Schuld. Wir, die wir von der Verletzung erniedrigt worden sind, erwarten, dass der Übeltäter sich selbst vor uns erniedrigt und uns um Verzeihung bittet, vor allem möchten wir glauben, dass sich seine Persönlichkeit dergestalt ändert, dass wir uns nicht vor weiteren Verletzungen fürchten müssen.
    Zeruya Shalev. Schmerz

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  • familienorientierter Vollzug

    Schätzungen zufolge sind in der EU fast eine Million und in Deutschland 100.000 Kinder von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen. Das sind mehr Kinder als jeweils Gefangene.

    Der Justizvollzug achtet bei seinen Maßnahmen, Regelungen und der Organisation auf die Bedürfnisse der Kinder mit einem inhaftierten Elternteil.

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