Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

knastmade

Produkte und Dienstleistungen aus dem Thüringer Justizvollzug

Nach § 105 (2) Thüringer Justizvollzugsgesetzbuch soll im Justizvollzug eine bedarfsgerechte Anzahl und Ausstattung von Plätzen für therapeutische Maßnahmen, schulische und berufliche Qualifizierung, Arbeitstraining und Arbeitstherapie sowie zur Ausübung von Arbeit vorgesehen werden. Gleiches gilt für Besuche, Freizeit, Sport und Seelsorge.

Inhaftierte sollen durch sinnvolle Arbeit daran gewöhnt werden, ihren Lebensunterhalt nach der Entlassung aus der Justizvollzugseinrichtung eigenverantwortlich zu bestreiten - denn “Müßiggang ist aller Laster Anfang“. Regelmäßige Arbeit bildet daher auf dem Weg in die soziale (Wieder-)Eingliederung der Gefangenen zusammen mit der schulischen und beruflichen Bildung ein Kernstück der staatlichen Resozialisierungsbemühungen.

Die Gefangenen sind innerhalb der Anstalt in zeitgemäß eingerichteten anstaltseigenen Betrieben (z. B. Bäckerei, Druckerei/Buchbinderei, Fensterbau, Gärtnerei, Kfz-Werkstatt, Näherei, Schlosserei, Tischlerei, Wäscherei) oder in von Unternehmen eingerichteten Werkstätten zur Arbeit tätig. Die Arbeiten reichen von einfachen bis zu qualitativ hochwertigen handwerklichen Tätigkeiten.

Das Arbeitswesen in den Thüringer Vollzugseinrichtungen konkurriert nicht mit den Unternehmen der freien Wirtschaft; es versteht sich vielmehr als eine volkswirtschaftlich sinnvolle Ergänzung der Privatwirtschaft - quasi als deren “verlängerte Werkbank“.

Durch den Arbeitseinsatz der Gefangenen können die Kosten für den Justizvollzug, für die der Freistaat Thüringen bzw. die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, aufkommen muss, verringert werden. Erlöse aus der Arbeitstherapie und der beruflichen Bildung werden für den Kauf neuer Materialien verwendet.

Eine Vielzahl der Produkte kann käuflich erworben werden. Dienstleistungen werden in Serie, als Einzelstücke und immer auf individuellen Kundenwunsch hin angefertigt.

Viel Spaß beim Stöbern in unserer Produktpalette.