Geschichte und Liegenschaft der JVA Suhl-Goldlauter


Die Justizvollzugsanstalt Goldlauter war ursprünglich als Untersuchungshaftanstalt für das ehemalige Ministerium für Staatssicherheit der DDR konzipiert.
Baubeginn war der 10.12.1986.
Nach der Übernahme des Objektes am 01.01.1990 wurden die Bauarbeiten durch die ehemalige Bezirksdirektion der Deutschen Volkspolizei Suhl bis zu ihrem vorläufigen Abschluß im Dezember 1990 fortgeführt.
Die Erstbelegung der Anstalt mit circa. 140 Haftplätzen begann am 29.01.1991. Für den Justizvollzug galt das Strafvollzugsgesetz.
Durch weitere interne Umbaumaßnahmen wurden in den folgenden Jahren zusätzlich circa 150 Haftplätze geschaffen. Inzwischen besteht durchgehend Einzelunterbringung.
Während des Betriebes der Anstalt erfolgten laufend weitere Umbaumaßnahmen. Eingerichtet wurde zum Beispiel ein Freistundenhof mit Sportmöglichkeiten, wie Tischtennis und Volleyball.
Die Justizvollzugsschule Thüringen, die sich außerhalb des umwehrten Bereichs der Anstalt in den Häusern 5 und 10 befand, wurde bis Ende des Jahres 2004 und seit dem 1. Januar 2005 als Thüringer Justizvollzugsausbildungsstätte im Bildungszentrum Gotha betrieben.